2010 Kambodscha - Malaysia

Reiseplan
Reiseplan

Eine Woche in Siem Reap mit Besichtigung der Tempelanlagen von Angkor und Tonle Sap, anschließend Badeaufenthalt auf Langkawi (Malaysia) im Beach Garden Resort und zum Abschluss zwei Tage Aufenthalt in Kuala Lumpur.

 

Reisezeit: Februar/ März
Reiseführer:
National Geographics Art Guide "Die Schätze von Angkor"

Anreise

Nach einer chatoischen Anfahrt zum Flughafen Frankfurt wegen dem derzeitigen Schneechaos ging unser Flug mit leichter Verspätung in Richtung Kuala Lumpur ab.

Pünktlich und mit einer sanften Bilderbuchlandung sind wir kurz vor Sonnenaufgang auf dem International Airport Kuala Lumpur (KLIA) angekommen. Unser erster Weg war zum Starbucks. Es war aber nicht mehr an der gewohnten Stelle. Letztes Jahr gab es noch viele Baustellen im Airport, die jetzt alle beendet waren und vieles scheint erneuert. Über einen kleinen "Jungle Walk" mit Wasserfall im Freien kann man sich schon mal an die tropischen Temeraturen gewöhnen. Dieser Flughafen gefällt uns sehr gut. Hier kann man auch ein paar Stunden überbrücken. Außerdem kommt man hier problemlos ins Internet, nicht so, wie in der Servicewüste Deutschland. Überall hält der Verein mit dem großen T seine Hand auf.

Bopha Angkor Hotel

Das Hotel, welches wir ausgewählt haben, kann man ohne Einschränkungen weiter empfehlen. Sehr zentrale Lage direkt am Fluss, das Stadtzentrum erreicht man in ca. 5 min. Das Zimmer war stilvoll ausgestattet, hier fühlten wir uns wohl. Das Frühstück ist nicht besonders üppig aber ausreichend. Wir hatten ein Arrangement incl. 2 Menüs gebucht, die auch ausgezeichnet geschmeckt haben.

Siem Reap

Den ersten Tag haben wir mal ausgeschlafen und sind erst um 6:30 aufgestanden. Beim Frühstück haben wir uns Zeit gelassen und die Kommentare in unserem Reiseblog beantwortet. Danach sind wir dann in die Stadt. Zuerst sind wir durch die engen Gassen des Marktes geschlendert. Hier gibt es unheimlich viele Fotomotive. Danach noch ein kleiner Rundgang durch die Straßen, wo wir uns dann zum Abschluss im "Blue Pumpkin" noch mit einem Fruchtshake abgekühlt haben. An der Straße hielt ein fahrender Gaukler und führte alle möglichen zirkusreifen Kunststücke vor. Höhepunkt war ein Sprung durch ein messerbestücktes Rad. Die Narben an seinem Körper deuteten auf den einen oder anderen Fehlversuch hin. Diesmal floss  aber kein Blut.

Nach dem ersten Rundgang hat uns die Stadt gleich gefallen. Der Verkehr läuft gemütlich dahin, von Hektik keine Spur. Die bedächtige Fahrweise ist uns gleich bei unserem Taxifahrer zum Hotel aufgefallen. Essen kann man hier auch gut und günstig und das Anchor-Beer schmeckt auch. Fast gleich wie in Luang Prabang haben wir dann noch ein Plätzchen gefunden, wo man bei einem Glas Wein den Abend ausklingen lassen kann.

In der Stadt ist uns gleich eine Besonderheit ins Auge gefallen, die eigentümlich Fußpflege. Alle paar Meter stehen Basins, wo man seine Füße den Fischen zum Fraß vorwerfen kann (30 min. 2$).  In ganzen Trauben hängen die kleinen Doktorfische an den Füßen und verspeisen die Hautschuppen. Soll sogar gegen Schuppenflechte helfen.
Na ja, wer’s möchte …

Die Tempel von Angkor

Die erste Tempeltour (Green Tour)

Früh morgens zogen wir los in die Stadt, um uns nach einem Tuk-Tuk-Fahrer umzusehen. Rein nach Sympathie wählten wir einen aus, der Preis stimmte (15 $ für die Tagestour) und schon gings los. Entgegen unserer eigentlichen Planung, die fünf Tage gem. Empfehlung des Angkor-Führers von National Geografics einzuteilen, nahmen wir doch eine Standardtour, die “Grüne Tour”. Am Haupteingang holten wir uns zuerst unsere Tickets (60 $ für 5 Tage), die mit einem Foto ausgedruckt wurden.


Man kann den Reiseführer wochenlang wälzen, aber über die Größe der Anlage mit den monumentalen Bauwerken wird man sich erst bewusst, wenn man davor steht. Grandios ist schon das erste Tor, durch das man fährt.  In der Anlage von Ankor Thom besichtigten wir dann Bayon, Baphuon (Baustelle), Königspalast, Elefantenterrasse etc. Dann fuhren wir durch das Nordtor hinaus  nach Preah Khan und Neak Pean. Hier ließ die Besucherdichte schon etwas nach. Immer wenn wir mit einer Besichtigung fertig waren, winkte schon unser Fahrer. Es hatte uns jederzeit im Blick. Für den nächsten Tag haben wir ihn gleich direkt ins Hotel bestellt.

Die zweite Tempeltour (Red Tour)

Als Nächstes stand die "rote" Standard-Tour auf dem Plan. Unser zuverlässiger Fahrer holte uns pünktlich um 7:30 am Hotel ab. Das erste heutige Ziel, an dem wir gestern schon vorbei gefahren sind, war Ankor Wat.  Für die Kurzzeit-Touristen, die hier nur ein oder zwei Tage verbringen, ist das eine der Hauptattraktionen und daher sehr gut besucht.


Man sollte also möglichst frühmorgens mit der Besichtigung beginnen. Besonders beeindruckt waren wir von dem durchgehenden Wandrelief in der 3. Ringmauer. Nach einer Besichtung von ca. 2 Stunden ging es wieder weiter, durch Ankor Thom hindurch und zum Osttor wieder hinaus. Kurz danach lag auf der rechten Seite Thommanon und gegenüber Chao Sai Tevoda. Das sind zwei kleinere Tempelanlagen, aber nicht weniger interessant.

Weiter ging es nach Ta Keo. Ein Tempelbesuch den man u. U. mit einem gewaltigen Muskelkater bezahlt. In schmalen hohen Stufen geht es hier nach oben. Allerdings wird man mit einer schönen Aussicht belohnt.

Die nächste Templanlage war dann Ta Phrom, Lara Croft lässt grüßen. Dieser Tempel ist noch naturbelassen. Überwiegend verfallen und mit den Wurzeln riesiger Bäume überwuchert, diente er als Kulisse für "Tomb Raider" (haben wir aber leider noch nicht gesehen). Einfach gigantisch …!
Natürlich sind vor jeder sehenswerten Wurzel auch Holzpodeste angebracht, damit die Touris sich besser fotografieren lassen können.

Tonle Sap

Die Eindrücke, welche die Besichtigungen hinterlassen, lassen sich in Kürze nur schwer in Worte fassen. Wir mussten das Ganze erst noch in Ruhe verarbeiten. Deshalb hatten wir auch beschlossen , einen tempelfreien Tag einzulegen. Am Vormittag bummelten wir durch die Stadt, am Nachmittag unternahmen wir dann eine Tour zum Tonle Sap mit Floating Villages und Sonnenuntergang auf dem See.

Dieser See wird normalerweise vom Siem Reap Fluss gespeist. Zur Regenzeit jedoch drückt das Wasser des Mekong, in den der Siem Reap mündet, flussaufwärts und füllt den Tonle Sap bis zum 3-fachen seiner Wasserfläche in der Trockenzeit. Er wird dann zum größten Süßwassersee der Welt. Entsprechend steigt auch der Wasserpegel. Die Bewohner am See haben sich darauf einstellen, entweder mit Häusern auf hohen Stelzen oder schwimmend.

Die Fahrt ging zuerst mit dem Auto am Fluss entlang, vorbei an Lotus- und Reisfeldern und den Hütten der Flussbewohner bis zur Schiffsanlegestelle. Dann ging es auf dem Wasserweg weiter zum Tara Riverboat, auf dem wir dann bei einem Imbiss den Sonnenuntergang mitten im See erlebten.

Die dritte Tempeltour

Diese Tour führte uns etwas weiter. Um nach Kbal Spean und Banteay Srei zu kommen, muss man für ein Tuk-Tuk die beachtliche Strecke von ca. 35 km zurücklegen. Die Fahrt war sehr angenehm und ging größtenteils über gut ausgebaute Straßen, vorbei an Reisfeldern und Dörfern.


Von der Straße erreicht man nach einem Fußmarsch von ca. 30 min., bei dem es überwiegend berauf geht, ein Bachlauf im Wald, der sich um viele behauene Felsen schlängelt. Kunstvoll gestaltete Reliefs von Hindu-Gottheiten verzieren die Steine. Es herrscht hier eine geheimnisvolle Stimmung.

An der Straße zurück ging es wieder ca. 5 km in Richtung Siem Reap zur kleinen Tempelanlage Bateay Srei, aus rosa Sandstein erbaut mit wunderschönen Verzierungen.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch ein Minenmuseum und eine Schmetterlingsfarm, bevor wir wieder in der näheren Umgebung von Angkor die Tempelanlage von Banteay Samré besichtigten. Zur Abendstimmung waren wir dann bei Angkor Wat um den Tag ausklingen zu lassen.  

Die Letzte Tour

Gestern fragten wir David, unseren Tuk-Tuk-Fahrer, ob er am letzten Tag noch eine kleine Rundfahrt bis etwa 13:00 machen könnte. Selbstverständlich hatte er Zeit. Als ich ihn nach dem Preis für den halben Tag fragte, meinte er, das wäre gratis. So verabredeten wir uns auf 8:00.

Infos auf WIKIPEDIA


Pünktlich, wie immer stand er am nächsten Morgen vor dem Hotel. Zuerst fuhr er uns zum Tempel Lolei, östlich von Siem Reap.

Dann ging es weiter nach zu den Tempeln der Roulos-Gruppe, zuerst Bakong. Vor der Tempelanlage zeigte uns ein alter Mann voller Stolz seine Modelle der bedeutensten Tempel, für die er schon vom König ausgezeichnet wurde und posierte dann professionell für ein Foto.

Der nächste Tempel gleich in der Nähe: Preah Ko.

Hier war aber immer noch nicht Schluss, sondern David wollte uns unbedingt auch noch Beng Melea zeigen. Das Gelände ist noch gar nicht solange  begehbar, weil die Minen erst seit 2007 mit deutscher Beteiligung beseitigt wurden.

Dies war die letzte Tempelanlage, aber eine, die uns am meisten beeindruckt hat. In urtümlicher Dschungellandschaft  mit der entsprechender Geräuschkulisse, die das Ganze schon etwas unheimlich erscheinen ließ, liegt die teilweise zerfallene Anlage, die nur über Holzstege begehbar ist. Wie in Ta Prohm haben hier die Wurzeln der Bäume die Steinblöcke im festen Griff. Nur fehlt hier der Touristenstrom und man kann sich den Geräuschen des Urwaldes ganz hingeben.

Nebenan war noch ein interessantes Kinderprojekt, die Harmonyfarm welche wir besichtigt haben.

Um ca. 16:00 (!) hat David uns dann am Hotel abgesetzt. Wir verabschiedeten uns mit den besten Wünschen und wenn jemand in der nächsten Zeit einen Tuk-Tuk-Fahrer benötigt, können wir ihn wärmstens empfehlen (für Kontaktadresse bitte eMail an uns).

Abschied von Siem Reap

Dies war eine sehr intensive Woche, die wir hier verbracht haben. Zusammenenfassend können wir aber sagen, es hat sich gelohnt. Man könnte meinen, jeder Stein sieht wie der andere aus, das stimmt aber absolut nicht! Jede Tempelanlage hat ihren eigenen Charakter.
Viele interessante Eindrücke haben wir auch gewonnen durch die Fahrten im Tuk-Tuk (s. Bilder).

Die Wichtigkeit der Haupttempel wie Ankor Wat, Ankor Thom, Ta Prohm hat mit Sicherheit seine Berechtigung, wir haben aber festgestellt, dass die Tempel abseits der Touristenströme uns mehr beeindruckt haben, weil man hier in Ruhe die Atmosphäre genießen konnte.
Besonders der letzte Tempel, Beng Melea, der weit außerhalb von Siem Reap lag und den wir eigentlich nur durch die Hartnäckigkeit unseres Fahrers kennen gelernt haben, hat uns sehr beeindruckt.

Die Unterbrechung nach 2 Tagen war notwendig, damit sich der Geist etwas erholen konnte. Die Tour zum Tonle Sap war hierzu genau das Richtige. Bei allen Fahrten über Land konnten wir das Leben in Kambodscha sehr gut beobachten. Das Tuk-Tuk war hierzu genau das richtige, auch wenn mache Fahrten etwas länger dauerten. Die vorbeiziehenden Landschaften und Dörfer mit entsprechender Geräuschkulisse konnten wir so intensiver wahrnehmen als aus einem Auto. Wenn man dazu auch noch den richtigen Fahrer findet, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Nach der Erholung von der letzten Tour machten wir uns auf den Weg in die Stadt, Es waren ja nur 5 min. dank der zentralen Lage des Hotels. Zuerst mussten noch ein paar Kleinigkeiten besorgt werden. Geschäfte gibt es genug, in denen man etwas passendes zur Erinnerung finden kann.

Zum letzten Abendessen haben wir uns einen Tisch im “Le Grand Café” reserviert, ein Restaurant direkt an einer Kreuzung. Hier bekommt man Cocktails, Wein, leckeres Essen, nette Bedienung und vom oberen Geschoss eine schöne Aussicht auf das Treiben in der Stadt. Unsere Empfehlung!

Das am häufigsten verwendete Wort in der Stadt ist “Tuk-Tuk”. Man hört es alle paar Meter, oder sowie man einen Laden verlässt, oder im Restaurant zum Geldbeutel greift, es gibt keine Gelegenheit, bei der man nicht eventuell ein Tuk-Tuk gebrauchen könnte, jedenfalls nach Meinung der Fahrer. Es ist aber eine sympatische freundliche Art der Aufdringlichkeit. Das Gleiche ist auch bei den Tempelanlagen zu beobachten. Hier wird es noch ergänzt durch Verkäufer von Reiseführern, Schals, Getränken und sonstigen Sachen.

Literaturempfehlung

Nachdem wir in Langkawi angekommen waren, hatten wir ausreichen Zeit zum Lesen. Zwei interessante Bücher, die wir jedem Kambodschareisenden empfehlen können, der sich für die Vergangenheit des Landes interessiert. Es ist unvorstellbar, welches Leid die Bevölkerung in der Zeit der Roten Khmer unter Pol Pot durchlebt hat (ca 1,7 Mio Tote). Noch heute sind die Folgen sichtbar: Viele Minenopfer sieht man in der Stadt, die sich ihren Lebensunterhalt zusammen betteln.

Der weite Weg der Hoffnung

Loung Ung beschreibt ergreifend ihre Kindheit mit Vertreibung, Flucht und Ermordung ihrer Eltern und Geschwister.

Die Kinder der Killing Fields
Erich Follath beschreibt den Weg Kambodschas vom Terrorland zum Touristenparadies

Reiseführer

Nachdem wir für die Besichtigung von Angkor 5 Tage eingeplant haben, war für die Planung und Vorbereitung ein über den normalen Standard hinausgehendes Nachschlagewerk notwendig.

Als ausführlichen Reiseführer haben wir von National Geographics den Art Guide Die Schätze von Angkor ausgewählt.

Man bekommt allerdings auch an jedem Tempel dutzende von Reiseführen angeboten, sogar in deutsch. Es nützt auch nichts, den vorhandenen Reiseführer gut sichtbar in der Hand zu halten, es gibt ja noch so viele andere, die man noch kaufen könnte. Wer also keinen hat, muss sich keine Sorgen machen.

Sogar unseren hätten wir hier in deutsch erstehen können zu unglaublich günstigen Preisen. Ob das Fehldrucke sind oder veraltete Versionen konnten wir nicht feststellen.


Hier sind alle Links der in der Wikipedia beschriebenen Tempel aufgeführt

 

Langkawi (Malaysia)

Beach Garden Resort am Cenang Beach

Am Abend sind wir im Beach Garden Resort angekommen. Wir haben gleich unser erstes Abendessen im Biergarten des Resorts genossen. Es gab sogar original Oktoberfestbier. Man hat von hier einen herrlichen Blick auf den Strand und das Meer.

Cenang

Das Resort liegt am westlichen Teil des Cenang-Beach. Die Wassersportmöglichkeiten mit dem entsprechenden Trubel sind hier noch in einiger Entfernung, kommen aber doch jedes Jahr etwas näher. Zum dritten Mal sind wir nun in diesem Resort. Hier fühlen wir uns wohl. Man trifft auch schon den einen oder anderen bekannten Stammgast. Letztes Jahr war Cenang noch eine einzige Baustelle, weil die Gehwege neu gemacht wurden. Diesmal war alles fertig und  man konnte durch den Ort Schlendern, ohne immer auf die Straße ausweichen zu müssen. Man hat reichlich Auswahl an Restaurants und findet für jeden Geschmack etwas.

Inselrundfahrt

An einem Tag haben wir ein Auto gemietet und eine Inselrundfahrt gemacht. Natürlich stand auch wieder die CableCar auf dem Hauptprogramm. Die Aussicht ist immer wieder schön, aber durch das Wetter immer wieder anders. Zuerst geht es mit der Seilbahn nach oben. Hier gibt es verschiedene Aussichtsplattformen. Das Beste ist aber die Brückenkonstruktion über dem Dschungel. In der Gondel saßen wir mit einem jungen Paar aus dem Oman. Ich durfte die wunderschönen Henna-Verzierungen auf den Händen der Frau fotografieren.

Unterwegs kamen wir noch an einer Krokodilfarm vorbei, die wir auch besichtigt haben, gerade richtig zur Showtime.

Am Strand - Pantai Cenang

Der Cenang Beach erstreckt sich über ca. 2 km. Vor allem morgens und abends ist hier auch die einheimische Bevölkerung zu beobachten. Tagsüber gehört der Strand den Touristen.
Im östlichen Strandabschnitt werden auch verschiedene Wassersportmöglichkeiten angeboten.

Bei Voll- oder Neumond gibt es hier immer eine extreme Ebbe. Für kurze Zeit könnte man sogar zur Insel hinüber laufen. In den zurückbleibenden Wasserpfützen spiegelt sich die Morgensonne und findet sich so manches Getier. Da lohnt sich das frühe Aufstehen.

Abendstimmung

Heute am Samstagabend war wieder was los am Strand. Die Einheimischen erfreuen sich ebenso am Sonnenuntergang wie die Touristen. Es ist eine herrliche Stimmung am Strand. Die Sonne geht hinter der vorgelagerten Insel unter, deshalb gibt es von hier keine direkten Sonnenuntergangsfotos, aber danach färbt sich der Himmel und man wartet jeden Abend, ob es nicht noch  schöner wird.

Impressionen

Jeder schöne Urlaub neigt sich irgendwann dem Ende zu. Es liegen noch 3 Tage Kuala Lumpur vor uns. Mit einem kühlen Tiger-Bier an unserem schattigen Liegeplatz verabschieden wir uns von Langkawi.

Wassertropfen auf einer Dose mit coffeinhaltigem Getränk ohne Zucker

Kuala Lumpur

Nachdem wir letztes Jahr im Hotel Impiana sehr zufrieden waren, buchten wir auch für den diesjährigen Aufenthalt drei Nächte. Wir hatten nur zwei Tage Aufenthalt, die dritte Nacht sollte nur unseren Late Check Out sicherstellen. Unser Abflug nach Frankfurt ging sehr spät und die Buchung vor Ort ist immer abhängig von den freien Zimmern und auch nicht billiger als eine ganze Nacht von Deutschland aus gebucht.

In den zwei Tagen statten wir unseren liebsten Einkaufszentren KLCC un Pavilion mehrfach einen Besuch ab. Hier lässt es sich gut im Kühlen shoppen und auch für das leibliche Wohl ist in ausreichendem Maß gesorgt. Unser Favorit diesbezüglich ist der Teppan-Yaki-Grill im Pavilion.
Einen Rundgang durch China-Town und den Central-Market haben wir noch unternommen und dann neigten sich diese zwei Tage auch schon dem Ende zu und wir mussten uns leider wieder auf den Weg zum Flughafen machen.

In KL wurden wir auch Zeuge eines Wunders, wie man es eigentlich nur aus der Bibel kennt. Auf einer Fußgängerbrücke kam uns ein bedauernswerter Mensch entgegen, der sich nur bäuchlings fortbewegen konnte, immer sein Spendentöpfchen vor sich herschiebend und mit spendenerheischender Mine. Nur durch den freundlichen Zuspruch eines zufällig daherkommenden Polizisten war dieser Mann auf wundersame Weise geheilt. Er nahm sein Bündel, stand auf und ging vondannen. Vermutlich erlitt er aber hinter der nächsten Ecke wieder einen schrecklichen Rückfall seiner Krankheit.