2020 Thailand - Malaysia

Reisezeit: Februar / März
Reiseablauf
  1. Flug mit Emirates Airlines
    von Frankfurt über Dubai nach Phuket
  2. Kantary Bay Hotel (Ostküste Phuket bei Aquarium)
  3. Übernahme Mietwagen
  4. Fahrt Khao Lak /Ao Thong Beach Bungalow
  5. Fahrt nach Khanom /Sea Breeze House, Naiplao Beach
  6. Fahrt nach Chumphon /Villa Varich
  7. Fahrt nach Hua Hin / Sirin Hotel
  8. Abgabe Mietwagen
  9. Transfer nach Bangkok
    Centre Point Silom Hotel
  10. Flug nach Kuala Lumpur
    Hotel Impiana KLCC
  11. Übernahme Mietwagen
  12. Fahrt in die Cameron Highlands
    Fathers Guesthouse
  13. Fahrt auf die Insel Penang
    Abgabe Mietwagen
    Museum Hotel
  14. Fähre nach Langkawi
    Berjaya Resort
  15. Rückflug nach Frankfurt über KL und Dubai

Reisebericht

Der Bedarf an großen neuen Erlebnissen ist bei uns mit zunehmendem Alter etwas in den Hintergrund getreten, so entspricht die diesjährige Asienreise in großen Bereichen dem Ablauf der Reise 2019. Wir haben festgestellt, dass man auch dort, wo man schon war, immer wieder Neues entdecken kann. 
Als Variante wollen wir diesmal von Kuala Lumpur aus mit dem Mietauto in die Cameron Highlands fahren und hier einige Ausflüge unternehmen und das Auto dann auf Penang zurückgeben.

 

Wir werden hier von Zeit zu Zeit (aber nicht tagesaktuell) berichten.

Wer hierzu eine Anmerkung machen möchte, kann gerne etwas im GÄSTEBUCH hinterlassen, oder uns eine Nachricht über das KONTAKTFORMULAR schicken.


Ankunft auf Phuket

Nach einem Flug mit Emirates über Dubai sind wir auf Phuket gelandet. Hier bleiben wir die ersten zwei Wochen. Im Kantary Bay Hotel wurden wir herzlich begrüßt von bekannten Gesichtern und fanden auf unserem Bett in unserem Wunschzimmer ein Präsent, nützliche Aufbewahrungsbehältnisse für den Koffer.
Zum Badestrand im benachbarten Hotel fährt ein Shuttle über den steilen Berg. Ich habe mir als Fitnessprogramm vorgenommen, den Weg (400m / 48hm) zu Fuß zurückzulegen (3x täglich). Hier findet man ausreichend Liegen, wenn man rechtzeitig kommt.

Abends genießen wir gerne den Sonnenuntergang und die Abendstimmung vom Pool des Hotels.



Kokosnussernte

Erschlagene Touristen sind schlecht für's Geschäft. Deshalb werden die Palmen regelmäßig gesäubert und die Kokosnüsse schon im zarten Babyalter entfernt. Auch ein Palmenblatt könnte einige Schäden anrichten. Es ist faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit der Boy die Palmen ohne Hilfsmittel erklimmt. Runter geht es dann schneller.



Detailaufnahmen eines erfrischenden Kaltgetränks


Kantary Bay Hotel

Das Hotel liegt an einer ruhigen Ecke von Phuket am Cape Panwa. Hier im Hotel fühlen wir uns schon fast wie zu Hause. Das Hotel hat eine schöne Gartenalage und man legt Wert auf Blumendekoration. Das Frühstücksbuffet hat in den letzten Jahren an Qualität gewonnen. Wir haben hier einen schönen Platz im Außenbereich. Hier gibt es immer freie Tische, da der Weg zum Buffet ca. 20m durch das Restaurant führt. Diese Strecke nimmt nicht jeder auf sich. Bei 3 Gängen sind das immerhin schon 120 m. Im italienischen Restaurant des Hotels haben wir unseren Gutschein eingelöst. Das Preisniveau ist hier schon etwas höher, als bei den Straßenrestaurants.
Aber auch diese Zeit geht mal vorbei. Es gab nichts Spektakuläres zu berichten. Nach zwei Wochen Strandleben erwarten wir morgen unser Mietauto, mit dem es dann mit drei Zwischenstationen bin Hua Hin geht.   


Khao Lak

Unsere zweite Etappe war ein 2-tägiger Aufenthalt im Ao Thong Beach Bungalows am White Sand Beach im nördlichen Teil von Khao Lak. Der Tag fängt hier etwas später an, Frühstück erst ab 8:30 und es lässt auch noch etwas Platz für einen kleinen Mittagssnack. Wir waren schon letztes Jahr hier und wussten daher, dass man sich ein paar Kleinigkeiten zur Ergänzung mitnehmen sollte. Es ist schön hier zu sitzen und Rauschen des Meeres zu lauschen. Das Restaurant bietet leckeres Essen, die Bungalows sind ok, könnten aber durch ein paar Kleinigkeiten wie Wäscheständer und mehr als nur eine freie Steckdose aufgewertet werden.

Am Sonntagnachmittag fuhren wir nach Takua Pa (Old Town), um durch den Sonntagsmarkt zu laufen.

Strandgrafik


Khanom

Nach einer Fahrt von ca. 250 km erreichen wir die Ostküste Thailands in der Nähe von Surathani. Von hier gehen auch die Fähren nach Ko Samui ab. Diese Gegend ist noch nicht so touristisch erschlossen. Wir wohnen hier am Naiplao Beach im Sea Breeze House. Ein Auto sollte man hier aber haben.

In Khanom gibt es einige Märkte, die es lohnt zu besuchen. 

Gut frühstücken und abendessen kann man im Khanom Hill Resort (5 min. zu Fuß).

Die gute Seele des Hauses ist Joy. Sie ist immer mit einem strahlenden Lachen unterwegs.

Auf dem Markt


Chumphon

Nach 260 km Fahrt Richtung Norden sind wir nun in Chumphon angekommen. Das unbeständige Wetter haben wir aus Khanom mitgenommen. Immer mal wieder gibt es stärkeren Wind und Regenschauer. Wir wohnen hier, wie auch das letzte Jahr, in der Villa Varich. In der wunderschönen Anlage können wir von unserer Terrasse auf einen kleinen Fluss schauen.
Ein besonderes Highlight ist der Kaffee zum Frühstück. Von der rohen Bohne bis zum Kaffee in der Kanne, alles aus einer Hand mir sehr viel Liebe zubereitet.


Hua Hin

war unsere letzte Etappe mit dem Auto. Hier wurde das Auto im Hotel abgeholt. Wir hatten bei Budget gebucht und es hat alles bestens geklappt. Nach den ruhigen Stationen  ist es hier etwas trubeliger. Den Tag am Strand verbringen wir hier immer am Stand von Madame Pou. Hier wird immer für ausreichend Schatten gesorgt. 

Abends gehen wir meistens auf den Nachtmarkt. Hier gibt es genügend Möglichkeiten, lecker und günstig zu essen. Cocktails gibt es natürlich auch, wobei man dem Treiben in Ruhe zuschauen kann.


Bangkok

Für die Fahrt nach Bangkok haben wir einen Transfer-Service aus Hua Hin gebucht. Wie auch im letzten Jahr hat das bestens geklappt. Pünktlich wurden wir abgeholt und ins Centre Point Silom Hotel gebracht. Wir hatten hier für 2 Nächte ein Appartement mit Riverview. Das Hotel liegt direkt an der BTS-Station Saphan Taksin. Um die Ecke ist das Restaurant Queen of Curry. Wir haben zwei Curries bestellt, die wirklich vorzüglich waren, aber zwei Curries und eine Portion Reis sollte man zusammen servieren können. Gibt einen Punkt Abzug.

Diesmal haben wir das erste Mal das Einkaufszentrum Terminal 21 besucht. Es liegt an der BTS-Station ASOK. Von hier ist es auch nicht mehr weit zum Restaurant palm@18, wo es uns im letzten Jahr so gefallen hat. Zwei Tage sind auch schnell um, und schon sitzen wir wieder im Flieger nach Kuala Lumpur.


Kuala Lumpur

Hier haben wir wieder im bewährten Hotel Impiana KLCC gewohnt. Der etwas höhere Preis für ein Executive-Zimmer lohnt sich wirklich. Abends gibt es Snacks und Getränke (Wein, Bier etc.) gratis, so dass sich das Abendessen erübrigt und das Frühstück gibt es auch im 15. Stock in ruhiger Umgebung.

Imposant sind immer wieder die Petrona-Towers. Wir lieben diese Anblick. Zu den Einkaufszentren KLCC und Pavillion kommt man trockenen Fußes über Fußgängerbrücken. Mit dem Hopon-Hopoff-Bus haben wir dann auch mal die Stadt umrundet.

Für die Weiterfahrt in die Cameron Highlands haben wir bei Europcar ein Auto gemietet mit Übergabe im Hotel. Hat leider nicht geklappt. Nach einer gewissen Wartezeit stellte sich nach Rückfrage heraus, dass wir das Auto direkt abholen müssen. Glücklicherweise war das Büro direkt über die Straße. Die Übergabe dauerte ewig und die Rückfahrt zum Hotel artete trotz Navi zur Sightseeingfahrt aus. So haben wir fast 2 Stunden verloren. Bei der Übergabe wurde uns gesagt, für den Highway bräuchten wir eine "Touch 'n go Card", gibt's an der Tankstelle. Bis zu den Cameron Highlands (ca, 250km) haben wir die normale Straße genommen, weil wir nach der 10-ten Tankstelle aufgegeben haben. "We no have" - "Oh sorry, out of stock" - "Shell have" - "Petronas have" - etc. Nach den Cameron Highlands zur Weiterfahrt nach Penang hat es dann doch noch geklappt, das hat uns dann etwa 2 Stunden gespart.

Petrona-Towers im Detail


Cameron Highlands

Der Ort Tanah Rata in einer Höhe von ca. 1400m ist der Ausgangspunkt für viele Exkursionen und Trekkingtouren. Wir wollten hier nur etwas mit dem Auto umherfahren, das wunderschöne Grün der Teeplantagen und die frische Luft genießen. Einen Schmetterlingsgarten mit Reptilien und Blumen haben wir angeschaut und auch leckere Erdbeeren gegessen. Abends konnte man schon eine dünne Jacke vertragen. Wir wohnten hier die drei Tage in Father's Guesthouse, einer sehr einfachen, aber angenehmen Unterkunft, in der wir uns unter überwiegend jungen Leuten sehr wohl gefühlt haben.

Nach drei Tagen machten wir uns auf den Weg nach Penang.


Georgetown (Penang)

Dank der "Touch 'n go Card", die wir nach der Abfahrt von den Cameron Highlands doch noch an einer Tankstelle erhalten haben, sind wir zügig auf dem Highway vorangekommen. Die Straßenqualität in Malaysia ließ zu wünschen übrig. Man musste ständig auf die Straße schauen und Schlaglöchern ausweichen.
In Georgetown angekommen erreichten wir unser "Museum Hotel", in dem wir vor einigen Jahren schon einmal gewohnt hatten. Es liegt auch in Gehdistanz vom "Red Garden",  unserem bevorzugten Food-Center. Hier kann man preiswert essen und hat eine riesige Auswahl. Auch hier konnte man die Corona-Auswirkungen deutlich spüren. Auch kurz vor 8 waren noch reichlich Plätze vorhanden.
In Georgetown kommt man mit dem kostenlosen CAT-Bus an alle sehenswerten Plätze und mit den anderen Bussen zahlt man Minimalbeträge. Wichtig ist, dass man immer Kleingeld parat hat, der Busfahrer wechselt nicht.
Beim Rundgang durch die Stadt schauen wir uns gerne immer wieder die Streetart-Objekte an, man findet immer wieder Neue. So entdeckten wir diesmal die ART-Lane. Eine kleine Verbindungsgasse mit diversen Wandgemälden.
Ein Besuch im Kek Lok Si Tempel darf natürlich nicht fehlen. Die 45 Minuten mit dem Bus kosten etwa 1€ (!). Mit dem gleichen Bus kommt man dann auch noch zur Bahnstation auf den Penang Hill.
Nach drei Tagen fuhren wir dann mit der vorgebuchten Fähre nach Langkawi (ca. 3h).


Langkawi

Angekommen im Berjaya Resort erhielten wir unser gewünschtes "Regenwald-Chalet", von dem wir den Weg zur Lobby, zum Frühstück und zum Strand zu Fuß zurücklegen konnten. Das Resort ist riesengroß und von weiter entfernten Häusern muss man dann tel. ein Schuttle anfordern. Inzwischen gibt es immer mehr Elektro-Fahrzeuge, was den Geräuschpegel schon hörbar dezimiert.

Phan Thai Restaurant

Vier Restaurants gibt es hier, wobei wir das Thai Restaurant bevorzugen. Da es am hintersten Ende des Resorts liegt, ist die Anforderung eines Shuttles erforderlich. Dafür wird man belohnt mit einem wundervollen Sonnenuntergang, sehr freundlichem Personal und ausgezeichnetem Essen.

Am Strand 

waren immer ausreichend Liegen vorhanden. Die Sonnendächer bieten optimalen Schutz und man hat ausreichend Platz seine Liege dem Sonnenstand anzupassen, ohne einen Nachbarn zu belästigen. Besonders in diesem Jahr war durch die Corona-Situation eine verminderte Belegung des Resorts erkennbar.

Oriental Village mit Cable Car

Obligatorisch ist für uns immer eine Fahrt mit der Seilbahn vom nahe gelegenen Oriental Village zur Skybridge. Diesmal hatten wir eine optimale Sicht. 

Cenang

An zwei Tagen sind wir mit dem Taxi nach Cenang gefahren um in den DutyFree-Shops einzukaufen. Das Prozedere mit dem Pass ist inzwischen weggefallen. Hier gehen wir auch gerne am Abend im Sun Cafe am Pantai Tenga essen.

Tierwelt im Berjaya

In vorigen Jahren war es etwas belebter. Wir haben diesmal nur ein paar Affen gesehen und zum Schluss zeigte sich auch noch ein Hornbill. Der Mangrovenpfad hinter dem Strand ist inzwischen leider gesperrt und die Pontons sind dem Verfall preisgegeben. Das fand ich sehr schade, weil ich mich hier oft aufgehalten habe, um während der Ebbe die Krebse, Schlammspringer und andere Schlickbewohner zu beobachten.

Urlaubsende

Am letzten Tag unseres Urlaubs erlebten wir noch den Lockdown in Malaysia. Alle Restaurants wurden geschlossen und die Verpflegung gab es nur noch im Roomservice. So frühstückten wir am Abreisetag auf unserem Balkon, bevor wir dann gegen Mittag unsere Heimreise antraten. Die Flüge waren eingecheckt und wir wussten schon, dass wir in Dubai 16 Stunden Aufenthalt hatten. Damit die Zeit nicht zu lang wird, buchten wir für 6 Stunden eine "Sleep 'n fly"-Kabine. Auch der letzte Flug verlief reibungslos. Zwei Tage später stellte Emirates die Flüge nach Deutschland ein. Glück gehabt!


Chronologie zum Coronavirus

 

30.01.20 - Das aktuelle Geschehen hat uns veranlasst, uns mit Atemschutzmasken auszustatten. In der Apotheke unseres Vertrauens haben wir noch welche bekommen, sonst waren sie schon überall vergriffen. So sind wir bei Bedarf bei größeren Menschenansammlungen gerüstet. Bei der Anreise kamen sie noch nicht zum Einsatz.

26.02.20 - In Bangkok tragen im Skytrain etwa 70% einen Mundschutz. Aber hier war die Gesichtsmaskenrate schon immer etwas höher wegen der Luftverschmutzung. Die überwiegende Mehrheit trägt hier allerdings den Mundschutz aus dünnem Fließ. Der 100%-tige Schutz besteht darin, dass sich die Viren totlachen.

02.03.20 - In Kuala Lumpur waren keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr erkennbar und in Georgetown auch nicht.
18.03.20 - An unserem letzten Urlaubstag in Langkawi erlebten wir ab Nachmittag noch den Lockdown in Malaysia. Alle Restaurants im Resort wurden geschlossen, Verpflegung gab es nur noch im Roomservice.

19.03.20 - Bei unserem Rückflug mit Emirates wurden schon Flüge zusammengelegt und wir mussten in Dubai 16 Stunden warten bis zum Weiterflug nach Frankfurt.